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#MeToo Hashtag

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Seit Mitte Ok­to­ber liest man - ob man will oder nicht - immer wie­der State­ments zur #Me­Too-­De­bat­te. Lang­sam nimmt die­ser Has­h­tag eine Form der me­dia­len Beläs­ti­gung an.

Das Pro­blem zwi­schen­mensch­li­c​​​her Pro­ble­me, Se­xis­mus, Gleich­stel­lung und Dis­kri­mi­nie­rung hat es immer ge­ge­ben und wird es auch in Zu­kunft ge­ben, so­lange der Men­sch ein be­seel­tes Wesen bleibt mit Emo­tio­nen, Wün­schen und An­er­ken­nungs­be­dü​​​rf­nis­sen.

Mit nar­ra­ti­ven Vor­wür­fen, die zum Teil schon Mo­nate oder Jahre zurück­lie­gen und mit Un­ter­stüt­zung der medialen Klatsch­presse dürf­ten sich die Er­eig­nisse und die Tat­sa­chen, wie auch die Phantasien und Un­wahr­hei­ten nicht in Luft auf­lö­sen.

Dass diese De­batte im po­li­ti­schen Sek­tor immer wie­der auf­ge­wärmt und im EX­TRABLATT wie­der um­gerührt wird, wäre ei­gent­lich nicht nötig.

Jede ge­sunde und er­wach­sene Per­son hat doch schon in der Schule ge­lernt, wie man sich sel­ber ver­tei­digt. An die­ser Grund­vor­aus­set­zun​​​g sollte doch der Wäh­ler/­die Wäh­le­rin in kei­ner Se­kunde Zwei­fel ha­ben, denn ein Volks­ver­tre­ter/­ei​ne Volks­ver­tre­te­rin hat garantiert genug Stärke und Selbst­ver­ant­wor­tu​​​ng, um sich adäquat ver­tei­di­gen zu kön­nen.

Taten sind bes­ser als leere Wor­thül­sen. Wer sich beläs­tigt oder bedroht fühlt, soll An­zeige er­stat­ten und die Exe­ku­tive soll un­ter­su­chen. Alles an­dere ist eine unschöne Ver­schleie­rungs­ak­​​​ti­on.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 4 Tagen

(Der Vollständigkeit halber kopiert)

Danke für Ihre ausführliche Antwort, Frau Bloch

"Für mein Ver­ständ­nis liegt eine se­xu­elle Beläs­ti­gung dann vor, wenn zum Bei­spiel ein Mann oder eine Frau die Grenze nicht ein­hält, vor­aus­ge­setzt die Frau oder der Mann setzt ü­ber­haupt eine Gren­ze. "

Da bin ich nicht so ganz einverstanden, Frau Bloch. Denn die Grenzen sind doch klar (Teil jeder Erziehung)! Daran ändert eben auch ein nettes Lächeln oder ein kurzer Rock absolut Nichts. Es geht nicht zuletzt, ja auch noch um den normalen Anstand und Respekt.
Ansonsten müssten wir ja alle wie Nora Illi rumlaufen, vollverschleiert um ja keine falschen, ungewollten oder missverständlichen Signale auszusenden?! Dagegen verwehre ich mich, denn das wird unseren Männern, einfach auch nicht gerecht! Die meisten kennen doch die Grenzen und dem Rest, müssen wir sie halt klar aufzeigen.

"Mir per­sön­lich ist es lie­ber, wenn eine Per­son zu mir sagt "das möchte ich nicht oder das ge­fällt mir nicht, bitte hör auf". "

Mir auch!

" An­der­seits würde ich es sehr schade fin­den, wenn nun die Män­ner­welt noch mehr in ihrer Iden­ti­tät ver­un­si­chert wäre, indem sie sich nicht mehr ge­trau­en, mit einer Frau zu flir­ten, aus Angst vor An­kla­gen oder vor einer "Ohr­fei­ge".

Da sind wir aber schon längst angekommen. Allein der Vorwurf reicht doch aus, um eine Existenz zu zerstören(Siehe Spiess/Hürrlimann)! Daher verstehe ich jeden Mann, der da lieber auf ganz sicher geht. (Sieht Herr Hürrlimann heute garantiert auch so)

Denn was für die Eine ein ehrliches Kompliment ist, ist für die Andere bereits eine Grenzüberschreitung und sie dreht Mann einen Strick daraus. Oder aus der eigenen Unzulänglichkeit heraus, um einen Schuldigen und einen neuen Lebensinhalt zu haben. Oder um den Ex. los zu werden (Vorwurf Kindsmissbrauch bei Trennung).

" Ich ver­mu­te, dass es bei der vor­lie­gen­den Me Too-­Kam­pa­gne primär um un­er­wünschte oder plumpe Annähe­rungs­ver­su­c​​​​he..."

Und unmoralische Angebote, auf die ev. sogar eingegangen wurde. Denkbar, in einer Industrie die vom schönen Schein lebt?
Und ich bin sicher auch Sie mussten im Laufe Ihrer Karriere, schon die eine oder andere plumpe Anmache abwehren, oder einem Mann ohne Erziehung, die Grenzen aufzeigen. Das ist zuweilen lästig und kann das Männerbild auch mal in Schieflage bringen. Gilt umgekehrt aber vermutlich genauso. Und ein Trauma haben Sie offensichtlich nicht davon getragen.

Grenzen sollten wir daher auch der Me Too Hysterie setzen, denn den wahren Opfern, leisten "Pseudo-Emanzen" und "Opfer" alla Spiess, wahrlich einen Bären-Dienst! Vielleicht sollten wir eine Solidaritäts-Gegenbew​egung starten?!

In diesem Sinne, frohes Schnitzelbänggle!


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67%
(6 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 5 Tagen

Frau Bloch, ganz offenslichtlich wurden Sie noch nie Opfer sexueller Übergriffe, denn sonst wüssten Sie es def. besser... exgüsse!

"Wer sich beläs­tigt oder bedroht fühlt, soll An­zeige er­stat­ten und die Exe­ku­tive soll un­ter­su­chen."

I​n der Theorie, stimme ich dem natürlich zu! Nur, in der Praxis verhebt die Theorie eben leider meistens nicht!
1. Hat das Opfer oft ein mangelndes Selbstwertgefühl, drum wird es auch zum Opfer...
2. Hat das Opfer einiges zu verlieren, deshalb wird ihm gedroht....
3. Ohne Beweise, nutzt Ihnen auch die Anzeige nichts!

Wie wollen Sie sich nun z.B. als Lehrtochter, oder junge Mitarbeiterin, gegen die Übergriffe Ihres Kollegen, der sei 10 Jahren im Betrieb ist und jeden Tag mit der Dame vom HR oder mit dem Chef zum Mittagessen geht, zur Wehr setzen?! Sie wenden sich vertrauensvoll an wenn?! Die Polizei? Die Dame vom HR? Letztere sollte eigentlich wissen was zu tun ist? Leider reine Theorie, denn auch Sie steht sich selbst am nächsten, schiebt das ganze ev. noch auf Ihre schönen blauen Augen, denn ihren Job, setzt sie für Sie ganz bestimmt nicht auf's Spiel.

Oder der nette Nachbar, der meinem Partner mit Gewalt gedroht und uns als Drecksschweizer betitelt hat, dennen selbst der Papst nicht mehr helfen kann? Anzeige? Haben wir auf Anraten des Beamten, zurück gezogen. Denn für jeden Richter ist klar, streiten sich zwie, freut sich das Bussenkässeli doppelt! Zeugen hatte wir auch, interessiert aber leider keinen! Ev. hätte wir eine Kamera mitlaufen lassen müssen. Aber filmen des Nachbars, ist uns ja nicht erlaubt.....

Was es einer Frau jedoch bringt, nach 20 Jahren auf den MeToo Zug aufzuspringen, ist in der Tat eigentlich keine Frage, viel Publicity!


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25%
(8 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 21 Tagen

Ich kann dazu nur eines schreiben!Die Zeiten,als die Jugend Europas per Autostopp quer durch Europa gereist ist mit Rucksack und Schlafsack darin....!..wo die Jugendlichen beim nächsten Bauernhof angeklopft haben,um irgendwo im Stroh oder sonstwo übernachten zu dürfen!....sind Geschichte! Junge Frauen sind in meiner Jugend zu zweit oder gar alleine per Anhalter überall hingereist!.Niemand musste Angst haben vor primitiver Anmache!!!
Respekt gegenüber unbekannten Menschen war noch grösstenteils vorhanden.Das hat mit der ersten grossen Einwanderungswelle,au​s dem Balkan abrupt geendet.Von da an begann die Geschichte mit "Me too"!!


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100%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 23 Tagen

Leicht gesagt.

Bei Aussagge-Gegenaussage​ ist das ein Herkulesaufgabe für ein Gericht. Dazu will man möglichweise nicht den Arbeitsplatz/Lehrstel​le gefährden.

Dazu sind in den USA Vergleiche üblich, wo der Fall nie vor Gericht bekommt, und die Beklagten sich freikaufen.

Prozes​se sind teuer und aufwendig. Wenn die Gegenseite reich und mächtig ist, nimmt man lieber das schnelle Geld als einen Prozess zu riskieren.



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78%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 23 Tagen

Der Mensch (Mann) sollte so viel Respekt und Anstand gegenüber dem Mitmenschen besitzen, dass es keine Abwehr braucht.
Anstatt die Waffen zu verbieten, damit Unheil geschehen kann, wird die Waffenindustrie immer mehr forciert.

Der Mensch hat jedoch ein Denkvermögen, welches er aktivieren zum Guten aktivieren könnte. Die Evolution ist nicht beendet?


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