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Managerlöhne: Lohndeckel sind gerechtfertigt!

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Kein Top-­Ma­na­ger kann die hohen Ver­luste einer Fehl­stra­te­gie ver­ant­wort­lich tra­gen, muss er auch nicht, weil die Un­ge­wiss­hei­ten bei der Stra­te­gie­wahl zu gross sind. Bei der rich­ti­gen Stra­te­gie­wahl darf er aber auch nicht für etwas be­lohnt wer­den, bei dem die Um­stän­de, sein Mit­ar­bei­ter­stab und das Glück eine grosse Rolle ge­spielt ha­ben. Zudem ver­liert ein Tops­hot bei Miss­er­folg le­dig­lich seine Stelle und kann als gut Qua­li­fi­zier­ter bald wie­der eine neue an­tre­ten. Die Kon­se­quen­zen aus sei­ner Ver­ant­wort­lich­kei​​t sind be­schränkt, recht­fer­ti­gen also auch keine ü­ber­ris­sene Ent­schä­di­gung im Er­folgs­fall.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 26 Tagen

Warum kritisert man gerne die Top-Manager, aber nie einen Roger Federer oder die überrissenen Gehälter allgemein im Sport, v.a im Fussball und Eishockey.

Wer einen unpopulären Sport betreibt, wird niemals so gut verdienen wie Roger Federer.


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71%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 27 Tagen

Die unterschiedlichen Entschädigungen für eine Leistung ist eben auch Menschen gemacht. Würde die Zuordnung der Produktivkraft (Natur und Umwelt nach J.B. Say) folgen, würde wohl die Krankenschwester einen höheren Anteil für den Lebensunterhalt erhalten, als so ein Berater für Steuern und Finanzanlagen oder gar Bankmanager?

Aber all diese Betrachtungen sind doch Schall und Rauch. Voraussetzung ist und bleibt, dass die Zuordnung der Kaufkraft für ein ordentliches Leben ausreicht. Das frei verfügbare Einkommen für den Lebensunterhalt ist und bleibt entscheidend. Dieser Wert muss ausgehandelt werden. Die Addition und Subtraktion gilt der Vernebelung des Geistes. Einimpfung des Phantoms Zahler-Mythos, Arbeitgeber kommt für den Lohn auf und der Arbeitgeber und Arbeitnehmer übernehmen die Hälfte der Soziallasten? Das Geld bestehend aus nicht getilgten Bankkrediten, fällt vom Pflaumenbaum?

Werd​en die Menschen eigentlich intelligenter?


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44%
(9 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 27 Tagen

Herrn Schneiders Ausführungen treffen voll und ganz zu. Vermutlich möchte er damit übertriebene Managerlöhne anprangern. Doch hierbei spielt eben der Markt eine entscheidende Rolle; die Ratio
kann dabei völlig verkümmern, undwer nach der letzteren Löhne auszahlt, kommt ins Hintertreffen,
denn was nützt der „gerechtfertigte“ Lohn, wenn der prospektive Topmanager sich einen Arbeit-
geber sucht, der überrissene Entschädigungen leistet?



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