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Mangerlöhne: Lohndeckel sind gerechtfertigt!

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Die Top-Leute einer Un­ter­neh­mung fäl­len Stra­te­gie­ent­schei​de mit gros­sen fi­nan­zi­el­len Fol­gen. Dies sind aber in den sel­tens­ten Fäl­len Ent­scheide einer Ein­zel­per­son. Meist wird eine Aus­le­ge­ord­nung von mög­li­chen Ent­wick­lungs­rich­t​un­gen durch einen Stra­te­gie­stab er­stellt und der oberste Boss ent­schei­det auf­grund von Chan­cen- und Ri­si­ko­be­wer­tun­g​en der Va­ri­an­ten. Die Un­ge­wiss­hei­ten über den Er­folg einer Stra­te­gie sind auch nach einer Eva­lua­tion rie­sig, ab­hän­gig von un­be­ein­fluss­ba­re​n oder schwer ab­schätz­ba­ren Fak­to­ren wie Kon­junk­tur, Re­ak­tio­nen der Kon­kur­renz, Wer­beer­folg, usw. Der Er­folg einer Stra­te­gie einer Ein­zel­per­son zu­zu­schrei­ben und dann noch zu sa­gen, diese habe die Ver­ant­wor­tung dafür ge­tra­gen, ist naiv. Kein Top-­Ma­na­ger kann die hohen Ver­luste einer Fehl­stra­te­gie ver­ant­wort­lich tra­gen, muss er auch nicht, weil die Un­ge­wiss­hei­ten bei der Wahl der Stra­te­gie zu gross sind. Er darf aber bei der rich­ti­gen Wahl der Stra­te­gie auch nicht für etwas be­lohnt wer­den, bei dem die Um­stän­de, sein Mit­ar­bei­ter­stab und das Glück eine we­sent­li­che Rolle ge­spielt ha­ben. Zudem ver­liert ein Tops­hot bei Miss­er­folg le­dig­lich seine Stelle und kann als gut Qua­li­fi­zier­ter bald wie­der eine neue an­tre­ten. Die Kon­se­quen­zen aus sei­ner Ver­ant­wort­lich­kei​t sind also im Miss­er­folgs­fall be­schränkt, recht­fer­ti­gen also auch kei­nen Rie­sen­lohn im Er­folgs­fall.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2019

Wie die Geldeinnahmen aus Ausgaben (Preis der Produkte) der Endverbraucher und Nutzer verteilt wird, ist und bleibt beim Unternehmen und den Gewerkschaften! Die Unternehmung stellt den Arbeitsplatz solange zur Verfügung, als er rentiert.

Um die Geldentstehung zu schonen, muss das Aufbewahrungs- zugunsten des Umlagevolumen korrigiert werden. Dieser ökonomisch sinnvolle Grundsatz baut das CO2 des Geldes ab!


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56%
(9 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte March 2019

Auch wenn es aus dem Neid Aspekt her störend ist, ist dies eine privat Angelegenheit der einzelnen Firmen und dessen Aktionären.


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