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Gedenktag der Menschenrechte

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Gedanken zum heu­ti­gen Ge­denk­tag der Men­schen­rech­te:

Ge​rechtigkeit und Rechtsgleichheit unterliegen einem Naturgesetz. Die Gerechtigkeit ist in der Natur angelegt (das Gewissen bzw. die moralischen Grundsätze zur Unterscheidung von Gut und Böse) und der Mensch müsste danach streben, diese Gerechtigkeit zu erkennen.

Die Maximen des Philosophen Immanuel Kant widersprechen dem Naturgesetz, denn Ungerechtigkeit zu tolerieren, damit ungerechtes Handeln seinen Platz in der Gesellschaftsordnung findet, führt zu einer gesellschaftlichen Unordnung, wenn der Unterlegene zum "Opfer" des Überlegenen wird.

Gerechtigkeit liegt also im Kern der menschlichen Tugend und dient somit als Massstab für ein individuelles, menschliches Verhalten (die Norm) für eine friedliche Gesellschaftsordnung.​

Gerechte Rechtsgleichheit wird dann erfüllt, wenn niemand durch die Freiheit eines anderen zu Schaden kommt und in der Gesellschaftsordnung jedes Individuum frei ist, gerecht zu handeln. Zum Beispiel die freie Meinungsäusserung ist eine Kernkompetenz der Gerechtigkeit.....


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
Yvonne Bloch sagte December 2017

Die Gerechtigkeit liegt denn auch nicht in der menschlichen, sondern in der göttlichen Natur. Manche Weltanschauungen basieren auf philosophischen Gedankengut und führen bis in die Antike zurück (vgl. Justitia)

Nach meinen Recherchen kommt denn auch der Begriff "Zivilisation" aus den jüdisch-christlichen Traditionen. Die barbarischen Sitten in der Antike wurden denn auch von den Hebräern durchbrochen. Um 750 v.Ch. verkündete der Prophet Amos in Israel folgenden Spruch Gottes:

(Quelle: Geschichte Schweiz)
"Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen. Wenn Ihr mir Brandopfer darbringt, ich habe kein Gefallen an euren Gaben, und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen. Weg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören, sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach".

Solche Einsichten erreichten unsere Breitengrade leider erst mit der Christianisierung ab rund 100 n. Chr., also mit mindestens 1000 Jahren Verspätung, und es dauerte noch einmal beinahe 2000 Jahre, bis (gleiches) Recht (für alle) und (soziale) Gerechtigkeit in Westeuropa Tatsachen wurden. Europa verdankt die humanistische ("menschenfreundliche​") Grundlage seiner Kultur, auf die wir mit Recht stolz sind, somit nicht eigener Tradition, sondern fremden Einflüssen. Umgekehrt stellt der Versuch der Nazis, zu vorchristlichen Wurzeln zurückzukehren, den grössten Rückschritt in der Geschichte Europas dar und führte zur grössten Barbarei der Weltgeschichte.
(copy paste)


Die Gesetze sind demnach eine Erfindung der Menschen zum Zwecke der Regelung und Ordnung des Lebens in einer Gemeinschaft (Zivilisation). Ebenso sind die Menschenrechte eine Leitlinie zur Orientierung sozialen Zusammenlebens, damit jeder seine Rechte und Pflichten kennt. Ohne diese Gesellschaftsordnung wären wir immer noch im evolutionären Bereich der Affen, die sich ihre eigenen naturgegeben Gesetze schaffen. Deren Credo lautet nämlich "Das ist mein Revier, das ist meine Familie und das sind meiner Affenkinder. Wer mein Revier betritt, der wird gebissen".

Wenn wir uns tatsächlich nach dem Lebenszyklus jeder Art und nach den vorkommenden Gegebenheiten richten, dann hätten wir keine Zivilgesellschaft sondern ein "Affentheater" und man könnte meinen, das haben wir trotz allen Gesetzen, Normen und den Menschenrechten immer noch zur genüge.




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83%
(6 Stimmen)
Alex Müller sagte December 2017

Von mir aus gesehen kennt die Natur kein Gewissen und keine Gerechtigkeit im menschlichen Sinne . Flora und Fauna leben nach den, in jeder Art immanenten Eigenschaften. Der Lebenszyklus jeder Art richtet sich auch nach den vorkommenden Gegebenheiten, wie z.B. die Jahreszeiten, Tag und Nacht , Wetterbedingungen. Und dazu kennt die Natur die Nahrungsketten und die Anpassungen der Flora und Faune an langfristig sich verändernde Lebensumstände ( langfristige - Evolution).
Die Menschenrechte sind eine Erfindung der Menschen. Die Idee und die gesetzlichen Gegebenheiten werden aber je nach Land , Kultur und Regeln anders ausgelegt.


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25%
(8 Stimmen)
Karlos Gutier sagte December 2017

Leider wird heute die Meinungsfreiheit mit massiver Gewalt bei uns unterdrückt.

Sobald jemand oder eine Organisation ihr Meinungsfreiheitsrech​t in Anspruch nehmen will und diese Meinung nicht den Links-Grünen entspricht, wird der SA-Prügelmob "Schwarzer Block"; "Reithalle" oder wie die Faschos-Prügelmobs heissen auf die Strasse gegen die Bürger aufgefahren und Regierungen der Städte lasse diese voll Menschen zusammenschlagen.

​So sehen die Menschenrechte bei uns aus .



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