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Fair-food-Initiative JA: Wer, wenn nicht die Schweiz?

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Fair-food-Initiative JA: Wer, wenn nicht die Schweiz, soll sich denn für nachhaltig pro­du­zierte Le­bens­mit­tel einsetzen?

"Der Bund stärkt das Angebot an Lebensmitteln, die von guter Qualität und sicher sind und die umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Er legt die Anforderungen an die Produktion und die Verarbeitung fest (Art. 104a Abs. 1 BV neu)". Dies soll grundsätzlich auch für importierte Lebensmittel gelten (Abs. 2). Der Bund soll auch dafür sorgen, dass die negativen Auswirkungen des Transports und der Lagerung von Lebens- und Futtermitteln auf Umwelt und Klima reduziert werden (Abs. 3).

Natürlich gehen diese Auflagen an die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelindustr​ie und –händler weit. Wie bei den Bio-Produkten verlangt die Fair-food-Initiative ein Gütesiegel für nachhaltig produzierte Lebensmittel. Was daran ist falsch? Erstaunlich was sich jene Schweizer/-innen sonst noch leisten können, die bei Lebensmitteln auf jeden Rappen achten! Bei der Umsetzung dieses neuen Verfassungsartikels haben wir zudem einen grossen Spielraum, wie die Umsetzung angenommener Verfassungsartikel in der Vergangenheit immer wieder zeigte. Hier den Teufel an die Wand zu malen ist völlig übertrieben. Wenn ein Land in der Lage ist, in diesem Bereich eine Vorbildrolle einzunehmen, so ist es die reiche Schweiz.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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60%
(5 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 8 Tagen

Nach den Befürwortern sind die Menschen hier zu Blöd richtiges gesundes Essen zu organisieren und müssen deshalb staatlich und behördlich zum richtigen Essen geführt werden, dazu bedarf es gesetzlicher Auflagen wie sie "Fair Food" verlangt.

Unser Essen heute besteht angeblich nur aus Gift, Abfall und Fäulnis, deshalb ist in den letzten 100 Jahren die Sterblichkeit der Bevölkerung auch auf max. 35 bis 40 Jahre gesunken, keiner wird mehr 50, 60 oder 70 Jahre alt, deshalb muss der Staat weltweit die Produktion und Herstellung von Futter für Menschen überwachen und Lablen, Fleisch, Fisch und anderes Gift muss verboten werden, so kann die Behörden die Menschen zum Lebensglück zwingen.

Das Wahrheitsministerium wird mit Propaganda, staatlicher Geheimpolizei für das Einhalten gesunder Kost schauen und stichprobenhaft in Gaststätten Kantinen und Familienküchen Inhalte von Pfannen, Essteller und Trinkgläser hart kontrollieren und fehlhafte mit Zuchthaus, Umerziehungslager und Schandpfahl hart strafen.


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60%
(5 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 9 Tagen

Wie so oft bei rotgrünen Initiativen will auch diese nichts anderes als dem mündigen Bürger zu bevormunden. Es gibt genug Möglichkeiten "Label" Produkte zu kaufen für diesen Teil der Bevölkerung die es wollen. Das aufzwingen der eigenen Ernährungsgewohnheite​n​n scheint immer mehr Schule zu machen.
Ich will werde mir in keinem Fall die Lebensmittel vorschreiben lassen, ich kann nur hoffen, dass ich nicht bald im Ausland meine Lebensmittel kaufen muss. Darum natürlich Nein


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27%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 14 Tagen

Es ist zwingend an der Zeit den Ausstieg aus der Verschandelung des Kosmos zu beginnen. Wir sind es der späteren Generation schuldig! Wir haben schon wegen Geld, welches unendlich bedarfsgerecht geschöpft wird, schon genug kaputt gemacht! Oder etwa nicht?

Dieser Link öffnet den geistigen Horizont
Ausstieg aus dem von Menschen völlig unnötig (Geldsystem nicht verstanden) angerichteten Desaster!

anbei ein Youtube-Link. Viel Vergnügen beim Zuschauen

https://​www.youtube.com/watch​?v=QtnLfWduNf4


G​russ Georg Bender






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42%
(12 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 15 Tagen

Der Stimmbürger stellt sich die Frage, ob er der Fair-Food-Initiative zustimmen soll. Er sieht sich dazu den Initiativtext an, um sich sachlich und ohne „Beeinflussung“ über die Vorlage zu informieren.

Mit immer grösserem Unbehagen liest er: Die Initiative will, dass „der Bund“ gemäss Art. 104 künftig:
• Anforderu​ngen festlegt
• Verwendun​gen sicherstellt
• für die Reduktion von negativen Auswirkungen sorgt

Dazu erhält „der Bund“ Befugnisse:
• er erlässt Vorschriften
• er kann regeln und abstufen
• er kann verbindliche Zielvereinbarungen abschliessen
• er fördert bestimmte Verarbeitung und Vermarktung
• er trifft Massnahmen

Im Namen „des Bundes“
• legt der Bundesrat Ziele fest und trifft nötigenfalls zusätzliche Massnahmen

Mir fehlt da irgendwo das in der Schweiz eigentlich übliche Vertrauen in den Bürger, der selber am besten weiss was für ihn gut ist. Ich werde diesem speziellen Verständnis von „Fairness“ deshalb ein NEIN entgegensetzen.


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42%
(12 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 15 Tagen

Ich komme soeben aus Frankreich.Auch da gibt es Bio-Làden und die Vorschriften für eine saubere Produktion sind relativ streng und die Kontrollen auch!Man kann sich also durchaus darauf verlassen,dass diese Produkte ebenso den Düngemitteln entsagen,wie bei uns.Ich denke da braucht es keine weiteren Labels für ausländische Lebensmittel.Zumal es gerade in F mit seinen riesigen Getreidefeldern und den dortigen Preisen für das Getreide,der Einsatz von Düngemitteln eh nicht mehr rentiert.Das gilt ebenso für Kanada und USA.Längst mäht man dort das,was dann eben auf den Feldern steht.Mal ist der Ertrag hoch,mal ist er tiefer,mal sind es Missernten und der Farmer schaut in die Röhre.Getreide aus diesen Gebieten kann heute als Bio-Getreide angeboten werden,was den Bauern noch einen ganz leicht besseren Preis garantiert.Aber auch das ist nicht sicher.Was die Tierhaltung betrifft,sind in diesen grossen Ländern mit ihren riesigen Rinderherden sowieso kaum Unterkünfte vorhanden.Welche Vorschriften so von uns in der CH nun zur Anwendung gelangen sollen,und wie diese Produkte dann garantiert dem von der CH verlangten "Standart" entsprechen sollen,wissen ja die Initianten wohl selbst nicht.Darum ist ein NEIN ein MUSS.


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41%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 16 Tagen

Natürlich 2 x NEIN zu diesen Initiativen.


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47%
(17 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 16 Tagen

Ich frage mich, haben die andern Länder denn so unfähige Linke und Grüne, dass sie keine anständige Tierhaltungen in ihren Ländern fertigbringen ?
Jedes Land hat doch selber für Ordnung in ihren Ländern zu sorgen. Ich meine, dass andere Länder es mit Sicherheit nicht Erlauben wenn wir uns in ihre internen Angelegenheiten einmischen !

Wir wehren uns ja auch mit Händen und Füssen gegen die unberechtigten Einmischungen z.B. der EU, jedenfalls das Volk hat es nicht gerne !


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29%
(17 Stimmen)
Jürg Walter Meyer sagte Vor 16 Tagen

sehr einverstanden, danke!


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19%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 16 Tagen

Eine Gelddiskussion wiederum auf falschem Grundlagen Wissen!

Geld spielt im Kontext mit der Geldschöpfung aus dem Nichts, keine Rolle. Die notwendige Kaufkraft für Güter welche der Natur und Umwelt nicht schadet, kann bereitgestellt werden (Geld ist Planung)!

Das Leben in Würde in Eintracht mit einer gesunden Natur um Umwelt sollte der Mittelpunkt stehen!

Geld wird organisiert!


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