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Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten

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Die „Fair Foo­d“-I­ni­tia­tive und die In­itia­tive für Ernährungs­sou­ver­ä­​nität wol­len den Markt ab­schot­ten und auf Im­porte saf­tige Zölle er­he­ben. Die Ver­knap­pung der Le­bens­mit­tel würde eine Ver­teue­rung der Pro­dukte auf „­Bio“-­Ni­veau zur Folge ha­ben.

 

Ich bin der Meinung, dass unsere geltenden Bestimmungen und Gesetze genügen. Für alles weitere appelliere ich an die Eigenverantwortung. Ich finde es heuchlerisch, in der Schweiz die Produkte mit solchen Abstimmungen zu verteuern und dann aber im nahen Ausland billiges Fleisch und Milchprodukte zu kaufen. Deshalb stimme ich am 23. September 2018 NEIN zur den beiden unnötigen Initiativen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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69%
(16 Stimmen)
Matt Salm sagte September 2018

'Ich kann mir Bio-Lebensmittel nicht leisten', ein weit verbreitetes Märchen. Aber erstens stimmt es in geschätzten über 80 % der Fälle tatsächlich nicht, denn es geht nur um die eigene Prioritätensetzung bei den Ausgaben sowie der Menge die man isst (die meisten Leute essen ja viel zu viel) und zweitens stellen die Bio-Preise in vielen Fällen reale, faire Kosten dar. Allerdings sind auch Bio-Lebensmittel in der Schweiz tendenziell zu teuer, aber dies kann kein Grund sein, nicht etwas für seine Gesundheit zu tun, denn in der Schweiz sind fast grundsätzlich alle Preise zu hoch und das wird sich ohne ganz grosse Krise auch nicht ändern. U.a. zu hohe Kosten für Land, Miete, Steuern, Importgebühren, Staatsapparat, Versicherungen und natürlich zu hohe Margen bei allem sorgen dafür. Immerhin kann man sich durch Konsum von Bio-Lebensmitteln und einem entsprechenden Lebensstil, auch mit viel Sport/Fitness, die Gesundheit und Lebensqualität erhalten und die Gesundheitskosten damit senken. Da man durch Bio & Fitness-Lifestyle & Co. nicht nur gesünder sondern auch glücklicher wird, isst man weniger und kann zudem viele Kompensationssüchte und deren Ausgaben reduzieren. Insgesamt wird's nicht teurer, wenn man konsequent ist.


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23%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018

Würde das Credo der Gelschöpfung verstanden, solche Diskussionen wären obsolet!

Ursache und Wirkung verstehen?
Wie entsteht die Geldschöpfung und wie zirkuliert sie in der arbeitsgeteilten Wirtschaft?
Die Geldschöpfung wird per Gesetz vom Bankensystem aus dem Nichts, wie denn sonst, mittels Kreditvergaben und Eigengeschäften (verfassungswidrig) mit der Wirtschaft geschöpft. Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken heraus, kann keine Liquidität für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr entstehen (Geld ist Bankbuchhaltung). Aber genau diese natürliche Realität wird von der Fakultät Ökonomie durch ihre Lehrmeinung, wonach Kredite aus Kundenguthaben entstehen in betrügerischer Absicht gelehrt und von den Regierenden vertreten. Würde die Fakultät Judikative, ihr Denkvermögen aktivieren, so würde gegen die Protagonisten, Anklage erhoben.

Aus diesem Irrglauben heraus, wurde auch der Zahler-Mythos als Phantom von der betreuten Bildung, in die Denkvermögen der Menschen eingehämmert. Dieser Betrug wird weltweit geglaubt! Damit können die Menschen mit der kreierten Armut und Existenzkämpfe, welche nicht im Einklang mit der Geldschöpfung steht, unterdrückt werden. Dieses Führungsinstrument braucht keine Intelligenz, nur eine niederträchtige Denkweise!

Im Endpreis an den Konsumenten und Benutzer ist die ganze Wertschöpfungskette einkalkuliert. Diesen Umsatz zwischen Wirtschaft und Staat mit einem branchenspezifischen Tarif abrechnen und dem Umstand, dass die Bedürfnisabdeckung nicht abhängig von der Erwerbsarbeit ist, wird vollumfänglich Rechnung getragen. Der Rückflussorganisation​ über die Lohnsumme sichert Beschäftigung und suggeriert fehlendes Geld!

Dieser Betrug gilt als Grundlage für die ewigen Diskussionen rund um die Renten- und Steuerreform! Würden die Menschen das Geldsystem verstehen wollen, diese Betrügereien und die Existenzkämpfe und Armut wären überwunden. Auch die natürliche Intelligenz kann produktive Abläufe kreieren?

Es ist der Konsument oder Nutzer (Erwerbstätige und Rentner) welcher mit seinem zugeordneten frei verfügbaren Einkommen, seinen Lebensunterhalt und Wohnen bestreitet und damit das vorhandene Geldvolumen bestehend aus nicht getilgten Bankkrediten, im Umlauf hält. Der Staat braucht somit keine Einnahmen zur Abdeckung seines Budgets. Jede Einsparung schadet der Wirtschaft (Menschen). Er ordnet den Rückfluss (Steuern) zur Preisstabilität zu. Die Anleihen bedeuten ein Steuerderivat, weil diese nur mit erhöhten Einnahmen zurückgeleitet werden können (Nullsummenspiel = Umverteilung)!



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69%
(16 Stimmen)
Alex Schneider sagte September 2018

Wie bei den Bio-Produkten verlangt die Fair-food-Initiative ein Gütesiegel für nachhaltig produzierte Lebensmittel. Was daran ist falsch? Erstaunlich was sich jene Schweizer/-innen leisten können, die bei Lebensmitteln auf jeden Rappen achten!


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29%
(17 Stimmen)
Georg Stamm sagte September 2018

Unsere hier produzierten Lebensmittel sind vermutlich von recht guter Qualität. Sie sind aber auch teurer als im umliegenden Ausland. Deshalb gibt es einen namhaften Einkaufstourismus. Sollten wegen dieser Initiativen unsere Lebensmittel noch teurer werden, so wird es mit dem Einkaufstourismus kein Halten mehr geben, dann wird man am Samstag kilometerlange Autokolonen gegen D oder F rollen sehen. Und dann werden auch besser Verdienende dabei sein. Wollen das die Initianten, wollen wir das ? Macht das Sinn ?


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67%
(18 Stimmen)
Helmut Barner sagte September 2018

Aha, der böse Bürger, der im nahem Ausland einkauft. Wenn aber eine Firma wie z.B. die Firma Ammann ihre Bauteile in Ungarn fertigen lässt und sie anschliessend jetzt seit neuem in Tschechien zusammensetzen lässt und die Fertigungsabteilung in Langenthal schliesst, die Arbeiter da auf die Strasse stellt, dann ist das ok. Soso. Das dumme böse Volk....


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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018

Der Wohlstand misst sich vor allem an den Lebensbedienungen.
D​a Geld nach korrektem Verstehen der Geldschöpfung, aus dem Nichts (wie denn sonst) unendlich bedarfsgerecht geschöpft wird, ist die notwendige Kaufkraft im Einklang mit der Natur und Leben bereitzustellen.



Alles andere ist der Gehirnwäsche aus betreuter Bildung zuzuordnen, welche Geld in den Mittelpunkt stellt.


Herr Vitali trägt als Politiker, wie alle Verantwortlichen aus der Wirtschaft, ein gehöriges Mass an Mitschuld, für die weltweit existierende Gehirnwäsche (Bildung zur Verblödung), wonach Bankkredite aus Kundenguthaben gewährt würden. Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken heraus, entsteht keine Liquidität.


Begr​eifen führt zu korrekten Argumentationen! Die korrekte Lösung der Geldumlage (nicht bezahlen), bestehend als nicht getilgte Bankkrediten könnte die Betrügereien der betreuten Bildung, Regierenden und Medien beenden:

1. Frei verfügbar (Nettoeinkommen für Eintausch der Bruttogüterwerte):


CHF 2'500 Lebensunterhalt und Wohnen

CHF 500 Banksparen


2. Pflichtanteile zum Nettowert der Einkommen addiert

CHF 500 Gesundheit

CHF 1'500 Steuern

CHF 1'000 AHV Beiträge

CHF 2'000 BVG Beiträge

CHF 8'000 Bruttopersonalkosten (Spielform zur Verwirrung aufgeteilt auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer = unnötige Arbeitsplätze = Beschäftigung

Viel​ Spass beim Vermehren von nützlichen Einsichten!





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38%
(16 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2018

Ganz genau. Die Rot-Grünen wollen ihre Lebensweise allen aufdrücken und jeder soll wie die Rot-Grünen auf einem Wochenmarkt einkaufen.

Das grenznahe Ausland freut sich schon auf die Massen zusätzlicher Schweizer Stammkundschaft.


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67%
(15 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2018

Warum ist das falsch?

Es ist falsch, dass man im "nahen Ausland" Billig-Fleisch einkaufen kann.

Richtig wäre, dass ALLE in der CH möglichen Lebensmittel in der CH produziert würden. Das würde wohl den Einkauf etwas verteuern, aber der Umwelt massiv nützen. Viele Dinge würden dann nicht mehr über tausende von Km herumgekarrt. Schweine, Kühe, Hühner usw. müssten dann nicht mehr Stunden in LKW^s verbringen.

Wie kann man den Umweltschutz hochhalten, aber alle Produkte über tausende von Km herumkarren, dann da wiederum versuchen Abgase, mittel Mehrsteuern, zu reduzieren? Jeder nicht gefahrene Km ist Umweltschutz, und nicht die darauf erhobene Steuer.

- Vor Ort produzieren (weniger Abgase)
- Vor Ort produzieren (Arbeitplätze in der Region)

Die heutige Politik produziert aber immer grössere Distanzen bei der Beschaffung, will dann mittels Vorschriften Abgasen reduzieren, welche gar nicht entstehen würden. Sie und all Ihre Amtskollegen haben einfach nur Umsatz im Kopf, welcher nur dank immer noch grösseren Distanzen (offener Grenzen) entsteht. Mehr Km bedeutet auch neue Einnahmen auf Fahrzeugsteuern.

W​enn man endlich verstehen würde, dass der beste Umweltschutz dann entsteht, wenn keine oder weniger Abgasen entstehen. Alle nicht gefahrenen Km nützen der Umwelt am Meisten.

Mit umweltgerechter Produktion und Standortbestimmung konnte aber unsere Regierung noch nie Freude bekommen, denn das ergibt weniger Steuereinnahmen.

-​ Strassensteuer
- MwSteuer und Gewinnsteuern auf Produkte, Herumkarren, Herstellung von Strassen, Verkauf von Fahrzeugen usw.

Es ist eben einfacher immer mehr Steuern zu erheben, damit angeblich mehr Umwelschutz betrieben würde, aber will immer noch grössere Distanzen für die Beschaffung, damit mehr Steuern entstehen.


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