Abstimmungen, Initiativen > National > Abstimmung 12. Februar 2017: Referendum zum Unternehmenssteuerreformgesetz III (USR III),

Die Schweiz hält, was sie verspricht!

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Die wich­tigste Grund­lage für die Un­ter­neh­men in un­se­rem Land ist die Rechts- und Pla­nungs­si­cher­hei​t. Unser ak­tu­el­les Steu­er­sys­tem mit den Son­der­re­ge­lun­gen​ für in­ter­na­tio­nale Un­ter­neh­men wird von Aus­land (z.B. OECD, USA, G20, EU) nicht mehr ak­zep­tiert und wir müs­sen unser Steu­er­sys­tem um­ge­stal­ten.

Bei einem Nein zur Abstimmung müssen wir unser Steuersystem trotzdem umstellen und die Steuern erhöhen. Und ich befürchte, dass dann die internationalen Unternehmen Konsequenzen ziehen werden. Die Schweiz verspricht Verlässlichkeit und Stabilität und wir halten unser Wort. Darum stimme ich JA zur Steuerreform am 12. Februar 2017.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(20 Stimmen)
willi mosimann sagte January 2017

Herr Vitali, ihre Aussage "Und ich befürchte, dass dann die internationalen Unternehmen Konsequenzen ziehen werden." ist doch gut so, wir wollen nicht noch mehr Ausländer oder ausländische Firmen in der CH. Weniger ausländische Firmen weniger ausländische Arbeiter, mit der demographishen Entwicklung können wir das verkraften. Daher klar Nein zur USRIII.


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76%
(21 Stimmen)
Daniel Ogg sagte January 2017

nein zu dieser Erpressungstour und dieser UST. Der Bundesratsvorschlag war sinnvoll. Und nun, liebe FDP erpressen Sie den Stimmbürger und sagen, dass wir nicht ablehnen dürfen, obwohl halt noch ein paar Millionäre und Milliardäre ihre eigene Kasse gefüllt haben. Solche Mätzchen sind schlichtweg Balkanwürdig.


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21%
(19 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2017

Es ist ganz einfach - der internantionale Steuerwettbewerb wird nicht aussterben. Trump will die Steuern massiv senken, und auch von den Briten kann man annehmen, dass sie das tun werden um die Folgen des brexit auszugleichen. Schon jetzt bauen Grossbanken Stellen in London ab, da May einen hard brexit will.

Wenn anderswo bessere Konditionen herschen, werden die Unternehmen eben dahin gehen und nicht aus Sentimentität oder wegen der schönen Berge in der Schweiz bleiben.

Andere Konkurenten würden sich die Hände reiben, wenn das Gesetzt abelehnt wird.



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80%
(20 Stimmen)
Michael Schütz sagte January 2017

Was soll's es zeigt sich wieder die alte aber bekannte Regel:

////Die FDP ist die richtige Partei für die, die mehr als eine Million pro Jahr verdienen.....und für die denen Nachlaufen.




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61%
(18 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2017

Mal ein paar Auszüge aus dem Buch "Die Schweiz im Herbst" vom PR-Berater Klaus J. Stöhlker:

"Weiter erinnert Stöhlker an «die Milliarden-Franken schweren Steuergeschenke von alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz an Firmen mit hohen inneren Reserven, die sie steuerfrei an die Aktionäre ausschütten dürfen». Im Rahmen einer Steuerharmonisierung mit der EU seien weitere solche Geschenke zu erwarten."

"Die «alte» Schweiz sei in den letzten Jahrzehnten «systematisch zerstört» worden. Es sei «ein neuer Superstaat im Entstehen, wo Konzerne und Pauschalbesteuerte wie im Paradies leben, während das Schweizer Volk von einer wachsenden Steuer- und Abgabelast erdrückt wird», heisst es auf dem Buchumschlag."

Pri​vilegien für die A-Schweiz

"Die wenigen Vertreter der A-Schweiz, das sind Konzerne, Holdinggesellschaften​, Firmen «von speziellem Status» sowie privilegierte Ausländer, seien von der Finanzierung der Schweizer Infrastruktur weitgehend entlastet. Sie würden nur wenig oder gar keine Steuern zahlen"

Es fragt sich, wie weit sich die Schweiz & die Schweizer noch erpressen lassen wollen.
Kommt ein Konzernchef und droht: "Wenn ihr mir die Steuern nicht erlässt verlasse ich die Schweiz"
Solche Beispiele machen Schule und weitere Zugeständnisse bei der Besteuerung sorgen nur für Konflikte mit EU & USA welche dann die Bevölkerung ausbaden darf nach dem Motto "Gewinne privat, die Kosten dem Staat."

Was Arbeitsplätze betrifft, wenn eine Firma diese in Schwellenländer verlagern will tut sie das ohnehin, mit diesen Löhnen kann ein Schweizer Arbeitnehmer mit den hohen Lebenshaltungskosten niemals aufnehmen.

"Der Industrielle Thomas Schmidheiny habe es «unwiderstehlich» formuliert: «Warum soll ich für einen Schweizer Ingenieur 140'000 Franken zahlen, wenn ein englischer nur 80'000 und ein indischer nur 40'000 Franken kostet?»"

http://w​ww.infosperber.ch/Art​ikel/Gesellschaft/Sto​hlker-Eine-Wirtschaft​selite-kontrolliert-d​ie-Schweiz




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17%
(23 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2017

Ich stimme ja - Nein zu drakonischen Steuern und einem grossen (Sozial)staat.


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47%
(19 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2017

Herr Albert Vitali FDP

Wenn ich auf 20 Jahre Politik zurückschaue, sehe ich leider nirgends, dass die Schweiz sich an das hält, was sie versprochen hat.

Haben sie die Rede der britische Premierministerin Theresa May mitbekommen? Was sie nun alles bewegen will in Sachen Brexit?

Ich hoffe sehr, Britannien zieht diese Nummer so durch, knickt nicht ein. Das sind Politiker die man unterstützen muss.


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50%
(22 Stimmen)
Karlos Gutier sagte January 2017

Versprechungen eingehalten ?

Ich erinnere mich, dass unsere Gesetze das Bankgeheimnis garantierten und was macht unser toller Bundesrat ?
Er schickt die Bankdaten in der ganzen Welt herum.
Die Schweiz mutierte zur Bananenrepublik !


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81%
(27 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte January 2017

Der Wirtschaft ordnet die FDP alles unter sogar die Ehre und der Stolz ein freier Schweizer zu sein. Die Wirtschaft befiehlt der Schweizer gehorcht. So wie bei der USR 2 aus ihrem Laden, Herr Vitali. Da wurden wir Stimmbürger aber vorgeführt in einer Weise, dass es hart am Betrug war.


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47%
(19 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2017

Einmal Merz (Verlässlichkeit?) nie mehr Merz! Aus "Fehlern" soll man lernen!

Die Steuern sind der Rückfluss der Staatsausgaben! Sie werden auf Subjekte und Substrate ausgewogen zugeordnet! Eine Staatsverschuldung bedeutet, Gewinn oder Bildung von Arbeitsplätzen? Der Faktor wird in die Gegenwerte der Arbeit/Leistung und Güter/Dienstleistunge​n einkalkuliert!

Gle​ich lange Spisse bedeuten Wettbewerbsausgleich!​ Nur sollten die Vorgaben nicht nur für die Steuern, sondern auch für die Soziale Absicherung gelten!

Die Schweiz gehört zu den privilegierten Ländern, welche ein Schuldenwirtschaftssy​stem führen darf, welche einen Wohlstand ermöglichen! Dieses Geld- und Wirtschaftssystem macht bei korrekter Umsetzung, die Existenzkämpfe und Armut, mit ihren Demütigungsinstitutio​nen Arbeits- und Sozialamt überflüssig! Die einseitige Verteilung der Kehrseite der Medaille (Besitz) führt zur Schere zwischen Arm und Reich, welche einzig die Politik zu verantworten hat!

Diese Verwerfungen bezeichne ich als menschenverachtendes "Kapital -Verbrechen"!

Die Politik hat nicht die Aufgabe, den Überfluss für wenige Menschen, sondern die Demokratie zu sichern! Diese Steuerreform ist genau das Gegenteil! Also ein klares NEIN!

Kehrt doch die Reform um: Bei höherem Rückfluss der exportierenden Unternehmen (Substrat), wird der Betrag zurückvergütet! Risikoumkehr resp. Verursacherprinzip!


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78%
(23 Stimmen)
Alex Schneider sagte January 2017

Bei einem NEIN passiert vorerst gar nichts. Dann haben wir Zeit, eine bessere Unternehmenssteuerref​orm aufzugleisen mit einer Gegenfinanzierung, wie das der Bundesrat ursprünglich vorgeschlagen hat. Wie sich eine solche Reform langfristig auswirkt, steht in den Sternen. Kurzfristig kommt es bei der jetzigen Vorlage sicher zu grossen Steuerausfällen, bei denen wir sofort viel sparen oder die Steuern für den Mittelstand erhöhen müssen.




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76%
(21 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2017

Ich stimme auch nein. Warum?
Als Evelin Widmer-Schlumpf die Vorlage lancierte, enthielt diese verschiede Massnahmen, die wenigstens zu einer partiellen Gegenfinazierung geführt hätten. (Kapitalgewinnsteuer,​Dividendenteilbesteue​uerung). Es hätte zu einem Steuerausfall l von etwas 500 Mio bis 1 Mia Fr. geführt.
Aber von dieser "Solidarität" ist nichts geblieben. Jetzt rechnen wir mit etwa 3-4 Mia Steuerausfällen bei Totaleinnahmen von 18-19 Mia über die ganze Schweiz gesehen. Das ist keine Vorlage die uns allen nützt. Wir sollten lieber Nein sagen und uns nochmals Zeit nehmen einen allseitig akzeptieren Kompromiss aushandeln.
Wenn sie aber eine schlaue Möglichkeit sehen, wie wir die Steuerausfälle dann bewältigen sollen, ohne einfach die "Mehrwertsteuer" aufzustocken, bin ich sehr interessiert an Ihrer Meinung.


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76%
(21 Stimmen)
Louis Blanchot sagte January 2017

Herr Albert Vitali FDP

Was die Versprechungen der FDP / Regierung Wert sind,
zeigen deren NICHT-Umsetzungen, namentlich des MEI-Verfassungsartike​ls kürzlich durch
das Parlament, das seinen Namen gar nicht mehr verdient, weil es neuerdings unter vorherigen
"Absprach​en" undemokratisch "funktieniert."

Ic​h glaube wie viele Bürgerinnen und Bürger der FDP und ihren Vasallen nichts mehr, was nicht durch entsprechende Handlungen als die Wahrheit sich erweist.

Je vote NON - NEIN.


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