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Das Rédtuit ein Mythos?

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Das Ré­duit ein Mythos?

Es gehört heute zum guten Ton, die Anstrengungen der Schweiz im II. Weltkrieg lächerlich zu machen. So steht u.a. im zweiseitigen Interview in der NZZ vom 21.04.2017 über den Kriegsbunker des Bundesrates: „Trotzdem hält sich der Mythos von den uneinnehmbaren Alpenfestungen“. Mit dieser Haltung ist es auch gelungen, die Armee im Rahmen der WEA auf nur noch 6 für den Kampf geeignete Bataillone und 4 Artillerieabteilungen​ zu zerschlagen. Im Sicherheitsbericht 2016 des Bundesrates heisst es dazu, die Armee müsse „Verteidigungs-OPERAT​IONEN“ durchführen können. Definitionsgemäss sind militärische Operationen von der Aufgabe, den eingesetzten Mitteln, dem Raum, in dem sie stattfinden und der Zeitdauer her beschränkte Aktionen. Von Landesverteidigung in einem echten Krieg ist dabei nicht mehr die Rede.

„Die Bezwingung der sich erbittert verteidigenden Truppen im Hochalpenreduit wird eine schwer zu lösende Aufgabe darstellen“. So endet das Kapitel „Stärkebeurteilung der Schweizer Landesverteidigung“ in der letzten deutschen Angriffsplanung vom Frühsommer1943. Der planende deutsche General, Franz Boehme, sah das Réduit übrigens als deutliches Zeichen dafür, dass die Schweiz, trotz der beeindruckenden deutschen Erfolge, nicht bereit sei, sich zu unterwerfen. Er meinte dazu: „Die sichtbare Folge ist das Réduit: Lieber kämpfen, als sich zur Gänze in die Belange des Neuen Europa einzufügen“.

Im Laufe des Krieges haben alle Parteien immer wieder auf den Kampfwillen und die hohe Moral der Schweizer hingewiesen. So berichtete schon ein deutscher Offizier über das Scharfschiessen mit Artillerieunterstützu​ng einer verstärkten Gebrigsbrigade in den Alpen vom Juli 1938 an seine Vorgesetzten, „Die Truppe macht eine guten Eindruck.“ Die Soldaten „sind etwas schwerfällig (es waren Berner Oberländer), jedoch sehr kräftig, zäh und zuverlässig... Es muss anerkannt werden, dass die Feuerleitung und Wirkung beim Schiessen der Artillerie wie auch der schweren Infanteriewaffen sehr wendig und bemerkenswert gut waren.“

Im II. Weltkrieg haben neben Deutschland alle bedeutende Mächte, wie Frankreich, Italien, Grossbritannien, aus verschiedenen Gründen Angriffe auf die Schweiz geprüft. Ein wichtig-er Grund war 1939/40, zu Beginn des Krieges die Frage einer Umgehung der deutschen oder französischen Front durch einen Angriff durch die Schweiz. Die Generalstäbe Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens kamen wegen des schwierigen Geländes und unserer starken Armee, trotz ihrer auch erkannten Schwächen, zu einem negativen Schluss. Interessanterweise hielten sie deshalb auch einen Angriff ihres Gegners durch die Schweiz auf sich selber für keine Option. Der deutsche Generalstabschef, Generaloberst Franz Halder fügte zum negativen Entscheid noch die Bemerkung in sein Kriegstagebuch: „Eine Umgehung durch eine unverteidigte Schweiz wäre eine verlockende Möglichkeit.“

Schon in früheren deutschen Angriffsstudien, vor dem Entscheid das Réduit einzurichten, aber als bereits - von Deutschland nicht bemerkt – 4 Divisionen in die Alpen verschoben worden waren, wo schon die 3 Gebirgsbrigaden waren und der Zugang durch die grossen Festungen Sargans, St. Gotthard und Savatan gesperrt wurde, wurde gesagt, es müsse unter allen Umständen verhindert werden, dass die Schweizer Armee ins Gebirge ausweiche, da sie dort sehr lange aushalten könne. Da die Festungen im NZZ-Interview (vom Interviewer) in Frage gestellt werden, sei darauf hingewiesen, dass schon in der ersten deutschen Angriffsplanung TANNENBAUM vom Frühsommer 1940 stand,

ein Angriff vom Bodensee das Rheintal hinauf Richtung Chur sei sehr erwünscht, hätte aber wegen der Festungen Rheinegg und Sargans und dem schwierigen Gelände keine Aussicht auf Erfolg“.

Am 1. September 1942 gab der Generalstab des (deutschen) Heeres das „Kleine Orientierungsheft Schweiz“„für die Truppen im Felde“ heraus. Dort kann man lesen: „Das schweizerische Milizsystem ermöglicht eine Erfassung der Wehrfähigen unter verhältnismässig geringen Kosten. Es erhält den im Schweizer Volk seit je regen soldatischen Geist und gestattet die Aufstellung eines für das kleine Land sehr starken und zweckmässig organisierten, schnell verwendungsfähigen Kriegsheeres....Es ist in der Lage, an den Grenzen zeitlich begrenzten Widerstand zu leisten und sich im Hochgebirge längere Zeit zu halten. Der Schweizerische Soldat zeichnet sich durch Heimatliebe, Härte, Zähigkeit aus.“ Und der genannte General Boehme meinte in seiner Angriffs-planung „Die Vaterlandsliebe der Schweizer ist auf denkbar höchster Stufe“.

Bis zum Kriegseintritt der USA 1941 berichtete der damals weltberühmte US Journalist William L. Shirer aus Berlin. Er schrieb umittelbar nach Kriegsausbruch: Die Schweiz „hat einen Zehntel der Bevölkerung unter den Waffen, mehr als irgend ein anderes Volk der Welt. Sie sind bereit für ihre Lebensart zu kämpfen. .... Die Holländer werden für die Deutschen eine leichte Beute. Ihre Armee ist miserabel. (Holland kapitulierte 5 Tage nach dem deutschen Angriff). Die Schweiz wird eine härter zu knackende Nuss und ich bezweif-le, ob es die Deutschen versuchen werden.“

Am 7. Dezember 1942 veröffentlichte das US Magazin TIME einen Artikel unter dem Titel: “Die Schweiz allein: Klein und zäh“. „Mann für Mann hat die Schweiz heute wahrscheinlich die zweitbeste Armee Europas“. (Die beste war laut Schlussbericht des US Senats über den II.WK die deutsche Wehrmacht).

Der deutsche Nachrichtendienst bewertete im Januar 1944 nochmals die Schweizer Armee und schrieb: „Das Réduit ist zu einer schwer bezwingbaren Festung geworden. ... könne festgehalten werden, dass die Schlagkraft der Schweizer Wehrmacht noch nie auf einer solche Höhe gewesen sei...“

Die letzte Prüfung eines Angriffs auf Deutschland durch die Schweiz fand gegen Ende 1944 durch die oberste militärische Führung der USA statt. Auslöser waren Forderungen Stalins an der Konferenz von Moskau vom Oktober 1944 an die Westmächte, die deutsche Front in Frankreich durch die Schweiz zu umgehen (Grund: Die Westalliierten steckten dort lange fest.). Dazu schrieb im Hinblick auf ein Treffen höchster Militärs in Moskau am 29.12.1944 die oberste militärische Führung der USA an den Oberkommandierenden in Europa, General Eisenhower: Die Verletzung der Schweizer Neutralität ist eine Frage der Regierungen. Abgesehen davon, die Schwierigkeiten des Geländes und die vermuteten Fähigkeiten der kleinen, aber effizienten Schweizer Streitkräfte, die auf ihrem eigenen Boden kämpfen würden, würden dieses Projekt aus militärischer Sicht ein zweifel-haftes machen.“ (Der Verfasser erhielt kürzlich vom zuständigen US Archiv Kopien dieser Korrespondenz).

Rückb​lickend über seinen Vorstoss von 1945 um die Nord- und Ostgrenze der Schweiz herum bis ins Tirol schrieb der französische Oberbefehlshaber, General de Lattre de Tassigny: „Ich wusste, dass sich die Schweizer Armee unter einem hervorragenden Führer und getrieben von einem patriotischen Stolz jeder Verletzung ihres Bodens widersetzen werde“ (und er deshalb seine Flanke auf der Schweizer Seite nicht gegen deutsche Angriffe durch die Schweiz zu schützen brauchte).

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Schweizer Luftwaffe im Juni 1940 in den Luftkämpfen über der Ajoie mit der deutschen Luftwaffe fast 4 mal mehr Flugzeuge abschoss, als sie selber verlor (11 gegen 3).

Auch die Schweizer Mobilmachung wurde von allen Kriegsparteien sehr positiv gewürdigt. Schon 1938 schrieb der Lord Mayor von London nach einem Besuch bei der Schweizer Armee in der TIMES:„Keine Armee der Welt kann so schnell mobilisieren wie die Schweizerische“ und forderte, Grossbritannien solle das Schweizer System übernehmen. In der Angriffsplanung TANNENBAUM von 1940 wurde damit gerechnet, dass die Grenztruppen in 5 Stunden, die Leichten und Gebirgsbrigaden in einem Tag und die ganze Armee in 2 Tagen mobilisiert sei. Und in einer deutschen Angriffsplanung von 1942 wurde ausdrücklich davor gewarnt, bei der Berechnung der benötigen deutschen Truppen nur die gerade im Dienst befindlichen Wehrmänner als Ausgangspunkt zu benützen, sondern man müsse vom Gesamtbestand der Schweizer Armee ausgehen, denn die demobilisierten Wehrmänner seien sofort wieder kampfbereit.

Für die heutigen Drückeberger und Armeeabschaffer ist das natürlich alles lächerlich und bedeutungslos. Diese Haltung führte zur Abschaffung einer verfassungsmässigen, d.h. kriegsverhindernden Armee.

Zum Schluss muss noch auf das immer wieder von Armeegegner benützte Argument zurück gekommen werden, mit dem Réduit habe sich die Armee im Gebirge in Sicherheit gebracht und die grosse Mehrheit des Volkes im Mittelland fast wehrlos (es gab noch die Grenz- und die leichten Brigaden) Deutschland ausgeliefert. Das Gegenteil stimmt. Für Deutschland waren in der Studie TANNENBAUM von 1940 wegen des noch laufenden Krieges die Eisenbahnen durch die Schweiz nach Genf und Südfrankreich am wichtigsten, dann wurden die Alpentransversalen wegen der totalen Abhängigkeit Italiens von Deutschland am wichtigsten. Der deutsche Generalstabschef sagte schon zu Beginn des Krieges, er ziehe eine einvernehmliche, wenn auch eingeschränkte Benützung (es waren Kohletransporte nach Italien) der Alpentransversalen, einem Krieg mit jahrelangen Bindung deutscher Besatzungstruppen und der zerstörten Alpentransversalen vor. Und in der Angriffsplanung von 1943 stand: „Vielmehr geht es gerade um den Besitz der wichtigen Nord-Südverbindungen.​ Erst ihr uneingeschränkter Besitz....samt ihren Stromanlieferungen bedeutet eine klaren militärischen Sieg über die Schweiz“. Da diese Linien im Réduit lagen und dauernd von starken Truppen beschützt wurden und zudem zur Zerstörung vorbereitet waren, wussten die deutschen Planer, dass sie sie nicht erobern konnten. Wäre der Grossteil der Armee im Mittelland geblieben, wäre die mächtige deutsche Luftwaffe und die Panzer voll zur Geltung gekommen und die Armee hätte nicht lange Widerstand leisten könne. Im Gebirge waren diese deutschen Mittel weitgehend nutzlos und so konnte ein Angriff auf die Schweiz verhindert und das Mittelland vor einer Besetzung bewahrt werden.

Soviel zum Réduit als Mythos.

Aber leider hat die Welt das Ende der einst hoch angesehenen Schweizer Landesver-teidigung zur Kenntnis genommen. Anlass war der Zwischenfall mit dem äthiopischen Flugzeug, dass weltweit bis China und Australien zu negativen Berichten (und in China zu schmerzenden Fragen an den Verfasser) über die einst so starke Schweizer Landes-verteidigung führte. So begann am 21. Februar 2014 ein langer Artikel der indischen Zeitschrift Business Standard über die Schweizer Armee mit den Worte

„Es ist so leicht, sich über die Schweiz lustig zu machen, dass es fast unsportlich ist“.

               ​                     ​                     ​                     ​                     ​      Gotthard Frick, Bottmingen


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2017

Ich finde man kann unter den hier geposteten Kommentaren einen guten Querschnitt der immer wieder vorgebrachten Thesen einer verbreiteten Schuldtrauma-Ideologi​e erkennen.

Der Eine will wissen, dass die militärische Strategie der Schweiz falsch war, oder kritisiert gar ausgesuchte Befehle der Armeeführung, der Zweite will „der Vollständigkeit halber“ noch anmerken, dass die Schweiz noch mehr Flugzeuge abschiessen hätte können und grad auch noch, dass die Schweiz den Nazis als Transitland und als Bank gedient habe. Der Dritte redet gar von Tatsachen, wenn er solche Anwürfe auftischt.
Bemerkens​wert: Keiner dieser Schweiz-Beschuldiger fügt auch nur einen einzigen nachvollziehbaren und im Kontext der Geschichte nachvollziehbaren Beleg für seine Diffamierungsthesen an. Haben die nicht nötig.

Und als gemeinsames Erkennungszeichen dieser „Philosophie“ steht, dass von der Schweiz niemals positiv geredet wird, wenn es um kriegerische oder verteidigungsmässige Leistungen geht. So werden einerseits die Befreiungsschlachten und „robusten“ Beistandsbündnisse während der Entstehungszeit der Eidgenossenschaft als Mythen, als unwahr oder falsch dargestellt abgetan, gleichzeitig wird aber auch das später folgende Neutralitäts- und Verteidigungsverhalte​n der Schweiz als opportunistisch oder gar als feige denunziert.

Manchm​al hat man das Gefühl, man müsse sich dafür schämen, dass die Schweiz seit 500 Jahren von Kriegen mehr oder weniger verschont geblieben ist. Dabei handelt es sich um das einzigartige „Traumresultat“ welches jede Nation für seine Bürger zu erreichen verspricht.

Die Schweiz hat als eine der wenigsten Nationen auf der Welt, das Versprechen gehalten, seine Bürger vor einem Krieg zu schützen. Das vergessen all diese Schuldzuweiser geflissentlich.


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69%
(13 Stimmen)
Alex Müller sagte April 2017

Danke Herr Frick für Ihre umfassenden Militär- geschichtlichen Kenntnisse. Ich lese daraus, dass bei der Beurteilungen von Strategien welche die deutschen, russischen und allierten Kräften über die "gerüstete" Schweiz tätigten, doch die Einschätzung der moralischen und psychologischen "Stärke" der Schweiz, eine wichtige Rolle gesielt haben müssen, um einen Feldzug durch die Schweiz "abzuwägen". In diesem Sinne waren die zahlreichen Festungsanlagen ein wichtiger Teil der Wehrbereitschaft.
He​ute ist alles anders. Elektronik , Fernlenkwaffen, Schiessroboter, Cyberkrieg, machen alles unberechenbar. Es ist für unsere Armee wahrscheinlich sehr komplex, festzulegen, welche Art von Verteidigung möglich wäre. Besonders, weil in heutigen Kriegen die Zivilbevölkerung meist mehr Verluste schreibt, als die Armee. Und weil Krieg immer auch Wirtschaftskrieg bedeutet.


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54%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte April 2017

Tatsache ist, das Hitler durchaus sich mit der Schweiz arrangieren konnte.

Er konnte Waffen und andere Handelsgüter kaufen, er konnte Gold an die Schweiz verkaufen und er konnte die Transitroute durch die Alpen benutzen.

Dazu anerkannte die Schweiz die Juden nicht als Flüchtlinge und auf gemeinsames Betreiben wurde der Juden-Pass eingeführt ( Ein J für deutsche Juden im Pass).

Es ist bekannt, das abgeschobene Juden im KZ ermordert wurden.

Nach dem Beginn des Unternehmen Barbarossa hatte Hitler weder Mittel noch Zeit, die Schweiz zu erobern. Die Gefahr war de facto beendet. Nach der Niederlage von Stalingrad ging es nur noch rückwärts und an eine Eroberung der Schweiz war so oder so nicht zu denken.


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60%
(15 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte April 2017

"Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Schweizer Luftwaffe im Juni 1940 in den Luftkämpfen über der Ajoie mit der deutschen Luftwaffe fast 4 mal mehr Flugzeuge abschoss, als sie selber verlor (11 gegen 3)."

Dazu muss aber auch gesagt werden, dass nach dieser Aktion fertig lustig war.

General Henri Guisan, ordnete auf Geheiss des Bundesrats am 20. Juni 1940 an, die Flugzeuge ab sofort am Boden zu belassen.
Bis im November 1943, als sich das Kriegsgeschehen langsam zuungunsten der Deutschen veränderte, sollte die Schweizer Luftwaffe keine Einsätze mehr fliegen.

Ich glaube das Rédtuit ist eben doch ein Mythos. Zwar hatte das Rédtuit eine gewisse Abschreckung für Nazi Deutschland, aber mehr als einen hohen Eintrittspreis war es eben kaum.
Zudem hat die Schweiz bestens kooperiert als Transitland und als Bank.
Wer mit Zeitzeugen geredet hat weiss, was nachts so alles durch den Gotthard geschleust wurde.



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44%
(16 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2017



Die Schweiz würde von den heutigen Planern eines Angriffs sicher nicht mehr vergleichbar beschrieben. Dinge wie:

• „Sie würden lieber kämpfen, als sich zur Gänze in die Belange des Neuen Europa einzufügen“.
• „Der Schweizerische Soldat zeichnet sich durch Heimatliebe, Härte, Zähigkeit aus.“
• „Die Vaterlandsliebe der Schweizer ist auf denkbar höchster Stufe“.
• „Ich wusste, dass sich die Schweizer Armee unter einem hervorragenden Führer und getrieben von einem patriotischen Stolz jeder Verletzung ihres Bodens widersetzen werde“

…liest man in aktuellen strategischen Studienberichten zu unserem Land wohl weniger.
Dabei ist es genau die beschriebene Grundeinstellung welche den Schweizern heute, wahrscheinlich bereits mehrheitlich, abgeht. Auch eine technisch bestgerüstete Schweizer Armee wird nur mit verinnerlichter Heimatliebe und daraus wachsender Verteidigungsbereitsc​​haft ihrer Bürger-Angehörigen bestehen können.

Wie konnte es nur soweit kommen, dass sich die Schweizer heutzutage auf der „da könnte man nichts machen“- und der „wir müssen uns den Mächtigen unterordnen“-Stufe befinden?

Die Verantwortung tragen die zwei letzten Elterngenerationen (also wir hier), die sich vom sozialistischen Gedankenterror der „Frankfurter Schule“ haben brechen lassen und die die widerlichen Volksbelügungen der erzwungenen Solidarität, des Diskriminierungswahns​​, des Genderismus unwidersprochen hinnehmen oder gar unterstützen. Wir sind verantwortlich dafür, dass heute wohl eine Mehrheit den Wahnsinn einer zentral gelenkten Welt als Sinnbild für die erstrebenswerte Freiheit sieht.

Das Einzige, was diese Verantwortlichen (zumindest jene, die den Fehler überhaupt zu erkennen in der Lage sind) jetzt noch tun können, ist Aufklärung. Vielen Dank deshalb an Sie, Herr Frick für Ihre immer fundierten Artikel und an die Gruppe Giardino, die sich standhaft um die Klarstellung der tatsächlich vorhandenen „es wird uns schon nichts passieren-Mythen“ kümmert.


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