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Brexit - Auftakt für ein Europa der Vaterländer!

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Gestern Abend „­bi­ber­te“ ich noch: 49% für BR­E­XIT, 51% da­ge­gen, es waren aber noch nicht alle Lan­des­teile aus­ge­zählt.

Heute morgen schaltete ich das Radio ein, und … mir kollerten die Freudentränen die Wangen hinunter: 52% FUER BREXIT , 48% für Verbleiben in der EU.

England und Wales FUER den BREXIT, Schottland und Nordirland dagegen.

Damit hat Grossbritanien den mutigen Schritt gewagt:
JA zur Unabhängigkeit, JA zur Rückgewinnung der Nationalen Souveränität!!

Premie​r Cameron, der Verräter, der zuerst für einen BREXIT war, dann aber zum Nein- Lager hinüberschwenkte, als er von den Brüsseler EU Bürokraten geködert wurde, ist zu Recht abgestraft worden. ---

Stattdessen ein strahlender Sieger: Nigel Farage von der UKIP.

Die EU: Ein Auslaufmodell !—
Seit die EU immer zentralistischer wurde und sich immer mehr von Wünschen und Hoffnungen der Bürger entfernte, gab es immer mehr Unmut und Ablehnung in den Mitgliedsländern. Dies gipfelte zuerst in der Ablehnung des Lissabonner Vertrags durch die Franzosen, Holländer und Iren. Die EU liess dann diesen Vertrag neu auflegen, und in Frankreich und Niederlanden gab es dann auch kein Referendum mehr. – Das Volk wurde also in perfider diktatorischer Art ausgetrickst!-

In Irland hingegen, wo auch über die 2. Fassung abgestimmt werden konnte, wurde, so ganz nach dem Motto: „Wir lassen so lange abstimmen, bis das Resultat für die EU Bürokraten stimmt“ nochmals geködert und mit massiver Propaganda das Volk zu einem Ja herumgenötigt.

In den folgenden Jahren wurde die EU immer zentralistischer, bürokratischer, diktatorischer und bürgerferner. Weder die Finanzkrise 2008, noch die nachfolgenden Wirtschaftskrisen, wo die EU selbst ihre eigenen Vorgaben nicht mehr erfüllte, konnten gelöst werden.

Auch die sog. „Rettungsschirme“ für Griechenland halfen nicht weiter, da das Geld gar nicht nach Griechenland floss, sondern direkt an die Banken.

Die EU musste zusehen, dass in ihrem „Wirtschaftsraum“ diverse Staaten mit total unterschiedlichen Volkswirtschaften hausten. Der Euro als Einheitswährung war nicht geeignet, diese frappanten Unterschiede unter den nationalen Volkswirtschaften auszugleichen.

Dann kam die Ukrainekrise, wo zunehmend klar wurde, dass die EU gar keine eigenständige Aussenpolitik machte, sondern sich stets mit Washington absprach.
Es entstand zu Recht der Eindruck, dass die EU sowohl wirtschaftlich, als auch Aussenpolitisch und Militärisch am Schürzenzipfel der USA hing.

Dem Volke aber wurde jahrelang vorher weis gemacht, dass die EU ein Projekt zur Stärkung der europäischen Anliegen gegenüber den anderen Grossmächten gedacht sei.
Auch dies wurde auf anschauliche Weise Lügen gestraft!

Dann kam die Flüchtlingskrise, wo die EU durch ihre „laisser faire“ Politik und ihr Nichtstun in dieser Sache die Probleme „auf die lange Bank“ schob, obwohl dringend Handlungsbedarf war.

Im Gegenteil: Kanzlerin Merkel forderte die Asylanten geradezu auf, nach Deutschland zu kommen (Willkommenskultur). Dann aber wollte sie, dass auch andere EU Länder Asylanten aufnehmen müssten, die fast alle aus dem islamischen Kulturkreis kamen und überhaupt keinen Willen zur Assimilierung haben.

Gottlob liessen sich das die anderen Mitgliedsländer nicht bieten und insbesondere die Visegrad- Staaten: Polen, Tschechei, Slovakei, Ungarn leisteten massiven Widerstand gegen diese verfehlte und verantwortungslose Merkel- Politik. Auch Österreich, Slowenien, Kroatien und selbst Mazedonien und Bulgarien widersetzten sich zunehmend erfolgreich gegen diese falsche Flüchtlingspolitik Merkels, indem sie ihre Grenzen mit Stacheldraht schlossen und somit verunmöglichten, dass noch mehr Moslems nach Europa strömen.

Heute ist die „Balkanroute“ praktisch geschlossen und die Asylforderer suchen sich einen anderen Weg (über Italien).

Die EU – Flüchtlingspolitik „glänzte“ also dadurch, dass sie eben NICHTS tat für den Schutz der EU– Aussengrenzen und stattdessen in einem dubiosen Deal Milliarden von Euros für Erdogans Türkei bereitstellte.

Mit diesem Geld hätte man problemlos eine super- Frontex ausrüsten können, wo keine Maus mehr hätte die Aussengrenzen passieren können. Aber das wollte man ja im ultra- neoliberalen Brüssel offensichtlich nicht.

Sowohl bei den Wahlen ins EU Parlament, als auch in die verschiedenen nationalen Parlamente gewannen zunehmend national- und heimatorientierte Parteien und Gruppierungen an Wählergunst dazu.

Es ist nun eindeutig erkenntlich geworden, dass der EU- Traum von Multikulti, Einheitswährung, Abschaffung der Nationalstaaten und Zentralisierung der Macht in Brüssel (sog. Vereinigte Staaten von Europa), letztlich auch ein „Traum der USA“; gänzlich ausgeträumt ist!!!---

Bei diesem BREXIT- JA wird es hoffentlich nicht bleiben:

Es ist nun endlich die Zeit gekommen, dass dieser „EU- Saftladen“ auseinander bricht!-- Je eher, desto besser!

Auch in Frankreich, Niederlanden und weiteren Ländern formieren sich nun die national Orientierten für ein Referendum gegen die EU- Mitgliedschaft.

Wenn dann auch diese Gründerländer sich von der EU verabschieden, dürfte das Ende dieses grössenwahnsinnigen Projekts nicht mehr weit sein.

Dann endlich wäre wieder „freie Luft“ für Alternativen wie die EFTA und die Zusammenarbeit mit der Eurasischen Wirtschaftsgemeinscha​ft (Russland und andere östliche Staaten) möglich. Und dies auch GEGEN den Willen der USA.

Für mich ist ein Europa der souveränen Vaterländer eine Vision der Zukunft, wo wirtschaftliche Zusammenarbeit (nach EFTA- Modus) dort sinnvoll ist, wo es den Bürgern von Nutzen ist. Ansonsten soll jede Nation ihr eigener Wirtschaftsraum sein. Dies hat sich bewährt und ist erst noch nachhaltiger und umweltfreundlicher, als der zentralistische, grossräumige EU- Wirtschaftsraum, der uns in den Abgrund führt.

Mit dem JA zum BREXIT hat Grossbritannien den anderen EU Staaten deutlich aufgezeigt, dass die EU NICHT mehr „Alternativlos“ ist!!!

Es mögen nun möglichst viele Nationen diesem guten Beispiel folgen.

Es lebe die Souveränität und Unabhängigkeit der Nationen und Völker!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(18 Stimmen)
Frank Wagner sagte June 2016

Nachdem sich selbst in einem Land mit extrem EU-kritischen Bürgern gerade nur mal eine knappe Mehrheit für einen EU-Austritt fand, dazu inzwischen verschiedene populistische Versprechungen von Austritts-Befürworter​n in Luft aufgelöst haben, sich Warnungen vor üblen wirtschaftlichen Folgen nicht etwa als Panikmache, sondern als Realismus herausstellten, denke ich sollte man anderen populistischen Strömungen in Europa mal ein bisschen die Luft rauslassen.

Aus Ihren Freudentränen, Herr Wobmann, sind sicher inzwischen Tränen des Mitleids geworden, oder? Ihre Idee eines Europa der Vaterländer stirbt gerade.


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25%
(20 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte June 2016

Die engländischen Insulaner beachteten leider nicht, dass ihre Insel ja auf der falschen AtlantikKüste liegt. Wenn sie schon so grosse Angst vor der mächtigen deutschen Kanzlerin hatten, werden sie nun halt vom NatoChef heruntergekanzelt; wahrscheinlich auch noch von der Queen, deren Great Dominion ja nach dem Absprung der Schotten & Iren sich lediglich auf England & Wales auf einer Halben Insel mit einer falschen (Brüssel-Belgischen) Vorder- & (geeinten Irischen) Hinterseite stark reduziert wird!


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42%
(19 Stimmen)
Frank Wagner sagte June 2016

Interessanter Artikel zum Brexit, den Versprechungen der Befürworter, und der Realität:

http://w​ww.n-tv.de/politik/Di​e-fettesten-Brexit-Ve​rsprechen-sind-schon-​gebrochen-article1804​2756.html

Ein wichtiger Hinweis darauf das man Versprechungen von Populisten sehr skeptisch gegenüberstehen sollte.


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46%
(24 Stimmen)
Frank Wagner sagte June 2016

"Premie​r Cameron, der Verräter, der zuerst für einen BREXIT war, dann aber zum Nein- Lager hinüberschwenkte,"


Was Sie schreiben ist Unfug. Cameron war immer gegen einen Brexit. Er hat sich schlicht verzockt mit dem von ihm versprochenen Referendum.

Ich würde an Ihrer Stelle noch nicht auf ein Ende der EU wetten. Die nächsten Monate und Jahre in Grossbritannien werden anderen austrittswilligen zeigen das dies einen hohen Preis fordert.

Ein "Europa der Vaterländer" ist definitiv überholt. In einer immer stärker globalisierten Welt sollte man so etwas schnell vergessen, wenn man den Bürgern seines Heimatlandes keinen Schaden zufügen will.


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56%
(16 Stimmen)
Marc Zingg sagte June 2016

Bis vor siebzig Jahren bekriegten sich die ach so souveränen Völker und unabhängigen Nationen noch, mit abermillionen von Toten und der totalen Zerstörung. Das ist der Grund, warum der Ur-Gedanke einer EU nicht so schlecht ist. Das streben Sie nun wieder an, als Modell der Zukunft? Na, ja...
Dazu kommt, dass die Wirtschaft heute so global ist und die ach so souveränen Nationen es nicht auf die Reihe bringen werden, gemeinschaftlich regulatorisch einzuwirken, dass in Ihrer Zukunft die Wirtschaft noch mächtiger, die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer sein werden. Es muss nicht die EU als Organisation sein, aber am Grundgedanken sollte man dennoch festhalten. Und zu guter letzt, ja, die EU hat sich national in Bereiche eingemischt, in welchen sie nichts zu suchen hat. Das ist wohl das einzige, worin ich mit Ihnen übereinstimme.


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57%
(21 Stimmen)
Alex Schneider sagte June 2016

Warum ist der Schweizerfranken so stark? Weil wir selbständig entscheiden können. Dasselbe wird langfristig auch Grossbritannien erreichen.



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