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AHV-Deal: Mehr Ausfälle - dafür aber noch mehr Kosten!

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 (http​s://www.derbun​d.ch/sc​hweiz/standar​d/ahvzus​tupf-soll-st​euerrefor​m-retten/st​ory/252265​10)

 

 

 

Ja, liebe CVP: Darf ich den „phänomenalen AHV-Deal“ für die Steuerreform nochmals zusammenfassen?

 

Geg​enüber dem Vorschlag von Bundesrat Maurer sollen also noch mehr Steuergeschenke für Firmenbesitzer gemacht werden. Zum „Ausgleich“ für die noch grösseren Ausfälle des Steuergeschenks soll der Bund nun jährlich 0.9 Milliarden mehr pro Jahr für die AHV ausgeben. Hurra: Mehr Ausfälle  dafür aber noch mehr Kosten - Ich mach mich nass vor Freude!

 

Jeder Arbeitnehmer zahlt neu knappe 10 CHF pro Monat zusätzlich an die AHV ein, damit eine Martullo Blocher jährlich ein noch grösseres Präsent bei den Dividenden bekommt (0.15% bei einem Medinalohn 6500 CHF = 9.50). Jeder Arbeitgeber ebenfalls. Kleine und mittlere Firmen mit hohem Lohnkostenanteil betrifft das natürlich mehr.

 

Dass Banken, Briefkastenfirmen, Holdings mit viel Geld bei wenig Personal und die Avenir Suisse das eine verlockende Lösung finden leuchtet mir ein. Verblendung und Dummheit ist es, wenn CVP und SP dies als Erfolg abfeiern.

 

Eine saftige Rechnung für Arbeitnehmer und KMU ist es dafür in jedem Fall: Sie werden die neuen Finanzlöcher nämlich ohne die grossen Firmen stopfen müssen!

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(7 Stimmen)
J. Wolf sagte Vor 30 Tagen

Als ich diesen "Deal" aus den Nachrichten gehört habe, bin ich fast erstarrt:
Die USR3 ist ja durchgefallen, weil sie zu viele Zückerchen für Konzerne und nichts für KMUs und Arbeitnehmer bot. Und was ist mit diesem "Vorschlag"? Die Konzerne sollen dies und jenes erhalten und als Kompensation dafür darf der Bürger noch mehr bezahlen....?

SO war das nicht gemeint mit der Ablehnung der USR3!


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Diese Diskussionen würden einen völlig anderen Inhalt ergeben, wenn die Menschen endlich begreifen, dass der Endpreis der Produkte von den Konsumenten und Nutzern erbracht wird. In diesem Umsatz sind alle Ausgaben (Kosten) einkalkuliert. Diesen Parameter zwischen Wirtschaft und Staat abrechnen, fertig! Keine Steuererklärungen für die Arbeitseinkommen mehr! Der Nettogegenwert der Arbeit wird ausgehandelt und gutgeschrieben.

Ke​ine Bischofs mit seinen 16 Räubern sind mehr notwendig! Weil Geld unendlich bedarfsgerecht geschöpft werden kann (muss nicht über Schulden umgesetzt werden, sondern der Nutzen für Leben und Natur sind wichtig), kann kein Geld fehlen es sei den, es wird von den Regierenden mit Spielformen abgezweigt und verengt! Heutiger Zustand, aber wir diskutieren im Sinne der Ökonomen und Regierende, die Symptome, anstatt die Betrügereien endlich zu erkennen? Arbeitsplatzabbau mit natürlicher Intelligenz?



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83%
(12 Stimmen)
Raschle Felix sagte May 2018

Als KMU-Vertreter kann ich dazu nur fragen: Haltet ihr uns eigentlich alle für blöd, dass wir nicht merken, dass wir KMU's auch dieses Mal wieder die Geprellten sind?
Macht zuerst die betrügerische UStR2 des ehemaligen FDP-BR Merz rückgängig und wir sind gerne bereit, kontruktiv an einer Diskussion teilzunehmen. Solange uns allen aus der genannten Reform jährlich eine Milliardenverlust untergeschoben wird, habe ich gar keine Lust euch noch einmal über den Weg zu trauen. Haben wir nur noch Neo-Liberale im Parlament?


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67%
(12 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte May 2018

Wer drängt den auf eine Steuer-Reform?Die EU?Die EU ist heillos zerstritten und liefert im Moment keine Ergebnisse mehr?Also wozu auf diesen zerstritten Haufen hören?Kein Mitglied in der EU hört noch auf irgendwas aus Brüssel ausser das Nichtmitglied Schweiz!Natürlich auch nur der Teil, von Interessengruppen und Grosskonzernen,denen das Land und seine politischen Traditionen wenig bis gar nichts bedeutet.Ich denke, man hat für solche Reformen jede Menge Zeit und braucht gar nichts zu überstürzen, zumal die politischen neuen Ausrichtungen weder In Frankreich noch in Deutschland wirklich klar sind,da diesen Länder unter grossen politischen Widerständen leidend, momentan so etwas wie handlungsunfähig geworden sind.
Es wäre nun wirklich intelligent, wenn man diese politischen Neuausrichtungen dort erst mal neu abchecken täte, und was dann an Forderungen seitens der EU möglicherweise noch übrig bleibt, oder ob dereinst mit neuen Philosophien von neuen Regierungsgebilden aus möglicherweise oppositionellen Kreisen zusätzliche Forderung an die CH gar fallen gelassen würden.


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40%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2018

Selbstverständlich ist das abzulehnen.

Berset​ bekommt über Umwegen ohne Reformen mehr Steuergeld für die AHV und kann so 3-4 Jahre Diskussionen hinausschieben.

Vi​ele Rot-Grün-Wähler haben sowieso vergessen dass Steuern hauptsächlich von Reichen bezahlt werden und träumen vom Kommunismus a la Marx/Engels.

Ohne Steuereinnamen der Reichen würde Rot-Grün in den Städten bald auf dem trockenen sitzen.

Entgegen allen Unkenrufen existiert der Steuerwettbewerb noch, und wenn nötig ziehen die, dies es können, in gemütlichere Gefilde.


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