Abstimmungen, Initiativen > National > Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren),

Die Volkskultur wird zur Verliererin

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Volksfeste wie das Eid­genös­si­sche Schwing­fest, das Un­spun­nen­fest, Blas­mu­sik- und Jod­ler­fes­te, Chor­tref­fen oder die Fas­nacht fin­den bei der SRG eine Platt­form. Denn diese ist durch einen Leis­tungs­auf­trag dazu ver­pflich­tet, über Schwei­zer Kul­tur zu be­rich­ten. Un­sere Brauchtü­mer und un­sere Kul­tur wer­den so an die nächste Ge­ne­ra­tion wei­ter­ge­ge­ben. Damit dies er­fol­gen kann, müs­sen un­sere Kul­tur spür­bar und un­sere Werte sicht­bar sein. Dafür brau­chen wir eine ge­wisse Brei­ten­wir­kung wel­che nur die SRG bie­tet. Sie ist bei sol­chen Events eine ver­läss­li­che und faire Part­ne­rin. Als ak­ti­ver Jod­ler be­rei­tet mir die Sto­ss­rich­tung der No Bil­lag In­iti­an­ten grosse Sor­gen. Dass pri­vate Sen­der bei einer An­nahme der No Bil­lag In­itia­tive in die Bre­sche sprin­gen, kann nie­mand ga­ran­tie­ren. Denn die Ü­ber­tra­gung von An­läs­sen wie Schwing­feste oder Chor­tref­fen, ist nicht nur durch Wer­bung fi­nan­zier­bar. Und wenn doch: Wol­len wir noch mehr Wer­be­pau­sen? Wir ris­kie­ren mit die­ser In­itia­ti­ve, dass die Volks­kul­tur zur gros­sen Ver­lie­re­rin wird. No Bil­lag ist zu ra­di­kal. Was die Schweiz wirk­lich braucht, ist ein neues Me­dien­ge­setz. Der In­halt des Ser­vice-­Pu­blic soll neu de­fi­niert und der SR­G-­Leis­tungs­auf­​trag muss ü­ber­dacht wer­den. Ich sage des­halb Ja zu un­se­ren Schwei­zer Wer­ten und Nein zur No Bil­lag Initiative.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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78%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 7 Tagen

Die Volkskultur lebt duch Menschen, die diese Kultur leben und pflegen.

Unabhängi​g davon, ob dies im TV übertragen wird.

Die Fasnacht existiert nun schon seit dem Mittelalter, auch ohne TV-Übertragung.

Rä​troromanisch wird nur überleben, wenn Menschen diese Sprache weiterhin anwenden werden (im Alltag, Familie, Beruf, Verein,....) Allein durch ein TV-Programm erreicht man nichts. Inzwischen gibt es mehr Menschen die zu Hause albanisch sprechen als umgekehrt Rätoromanisch.




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73%
(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 8 Tagen

Die Gebühren für Radio und Fernsehen betragen zurzeit 451 Franken pro Jahr. Dennoch mutet SRF 1 den Zuschauern fast so viel TV-Werbung zu wie der deutsche Privatsender RTL. "Quelle Saldo"

Das revidierten RTVG bringt uns nun noch weitere schöne Neuerungen.
Eine entscheidenden Neuerungen in der revidierten RTVV ist die Möglichkeit für die SRG und die konzessionierten Sender, mit ihrer Werbung Zielgruppen direkt ansprechen zu können. Von den insgesamt zwölf pro Stunde erlaubten Werbeminuten soll diese neue Methode während vier Minuten erlaubt sein.

Ja da kann mir auch kein Jod­lender Politiker mehr was vormachen, die Billag Gebühr ist die höchste Europas und und im Vergleich zu unseren Nachbar werden wir auch noch mit Unterbecherwerbung beglückt.

Ich jedenfalls verzichte gerne und habe mein Ja zur No Billag eingeworfen.

Die No Bil­lag ist zu sicherlich nicht zu ra­di­kal Herr Vitali.


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13%
(15 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte Vor 10 Tagen

Ich gebe Herrn Vitali klar recht.

Natürlich hat die SRG gemäss Ihrem Auftrag unsere Kultur im Fokus unserer Aufmerksamkeit gehalten und uns damit immer wieder mal Impulse gegeben, selbst wieder mal daran teilzunehmen.

Würd​e No-Billag durchkommen, erwarte ich wesentlich weniger kulturelle Beiträge über die Schweiz, dafür mehr wiederverwendete (bereits existierende) politische und gesellschaftliche Beiträge aus der EU, weil sich das eher für grosse europäische, private Investoren auszahlt, die sich dann ungehindert Marktanteile hier schnappen können.
Ein Schritt weiter in Richtung EU-Beitritt, falls die EU bis dann nicht von selbst auseinandergefallen ist.


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62%
(13 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 10 Tagen

..wer in Tagesschauen permanent konservative politisch rechts stehende Argumente mit einer "Populismuskeule" ins "Abseits" schiesst,muss sich nicht wundern,wenn irgendwann der Krug,der zum Brunnen geht "bricht"!Einen Teil,ihrer "Kundschaft",also welche,die die Gebühren an dieses "gelobte" Haus zahlen und dann als "Lohn" dauernd dieses Rechts-Bashing "ertragen" muss..!..(wiewohl das ja nur eine etwas andere Sicht der Dinge beinhaltet..!)..kommt​ sich doch schlicht "verschaukelt" vor.Herr Frick hat das in seinem hervorragend geschriebenen Statement eindrücklich dargelegt.Also tendiere ich auf ein JA ...


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67%
(15 Stimmen)
Hans Peter Läuchli sagte Vor 10 Tagen

Der typische Beitrag eines FDP Hinterbänklers. Rechts blinken und mit den Freunden in der SRG wie immer links abbiegen. Kein Wunder ist seine Partei auf der roten Liste. Glaubwürdigkeit war einmal.


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59%
(17 Stimmen)
Helmut Jenne sagte Vor 10 Tagen

Das ist eine bewusste Verdrehung der Tatsachen. Das SRG tut alles um das sozialistische Multikulti-Projekt am laufen zu halten und so mittelfristig die "schweizer Volkskulturen" bzw. den Patriotismus aussterben zu lassen. Die linke oberflächliche Berichterstattung ist eine Schande. Wie ist es wenn die "Baby Boomer" mal gestorben sind. Wenn ich im öffentlichen Raum in einigen Städten der CH unterwegs bin freue ich mich doch jedesmal, wenn ich noch ein paar Worte oder ev. ganze Sätze höre die ich verstehe.


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76%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 12 Tagen

Also solche Politiker beängstigen mich schon fast.. Man fragt sich, weiss er es nicht besser oder sind da persönliche Vorteile im Vordergrund oder noch schlimmer Lobbyisten am Werk... Mich jedenfalls interessiert diese SRG nicht im geringsten, mich interessiert nur die Gebühr und diese muss nun endlich weg. Wer das mittelmässige Angebot des Monopolbetriebes SRG konsumieren will soll dies tun, aber bitte zahlt es auch selber.



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71%
(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 12 Tagen

Herr Vitali, die Schweizervolkskultur hat sowieso längst verloren, daran ändert auch kein Schwingerfescht mehr etwas. Denn im Kebabstand interessiert das def. keinen.
Zur Tradition und Kultur einer Gesellschaft gehört mehr, als Fester und Fasnachtsumzüge im Fernsehen. Z.B. gem. Werte.


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70%
(20 Stimmen)
Ernst Jacob sagte Vor 12 Tagen

Volkskultur, aber welche denn ? Die Schweizerische, Italienische, Spanische, Portugiesische, Türkische, oder sonst eine? Wir sind zwischenzeitlich doch bereits zum Vielvölkerstaat geworden, und bis in zehn Jahren sind die verbliebenen Schweizer|innen, deren beide Elternteile noch 'richtige' Schweizer sind, sowieso nur noch eine absolute Minderheit.

Man hätte schon auf Schwarzenbach hören müssen, aber bis zur NoBillag Initiative waren es doch nur noch die bösen Rechten, die von Kultur, Heimat und Nation redeten, und Alle anderen lachten doch über diese Leute, oder bezeichneten sie als Rechtnationale und Altfaschisten.

Und jetzt plötzlich haben auch alle Anderen plötzlich Angst davor, und glauben wohl, das Schweizer Fernsehen allein könnte uns davor bewahren, zu Fremden im eigenen Land zu werden.

Hören Sie also besser auf, und akzeptieren Sie, dass man es so wollte. Und auch die Medien werden uns nicht davor bewahren können, und sie wollten es ja auch gar nie. Es ist doch wirklich nur Theater, welches man uns vorspielt, es geht um Pfründe, nicht um unser Volk, oder gar unsere Nation.


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67%
(21 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 12 Tagen

Volksfeste, Herr Vitali, finden nicht deshalb statt, weil sie im Fernsehen übertragen werden. Und so ist es mit der ganzen Kultur. Die existiert nur solange sie gelebt wird. Gefilmt oder nicht.

Die SRG ist nicht Kultur. Sie behauptet nur, ohne sie gäbe es keine. Völlige Selbstüberschätzung…


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72%
(18 Stimmen)
Andy Drummer sagte Vor 12 Tagen

Selbstverständlich verstehe ich Ihre Argumentation. Aber meinen Sie wirklich, dass bei einem Nein zur Initiative wirklich etwas ändert?
Die Politik hatte doch seit der Lancierung der Initiative bis jetzt genügend Zeit eine Definition des Service Public zu machen. Man hätte vorspuren können, damit die Initiative zurück gezogen wird. Man hätte einen Gegenvorschlag unterbreiten können. Es wurde vorsätzlich darauf verzichtet, damit wir jetzt vor diesem Dilemma stehen: Entweder alles weg oder wir lassen es wie es ist.
Leider muss ich sagen, dass diese Taktik voll aufgeht. Auch die ganze Weltuntergangsstimmun​g trägt nicht dazu bei eine sachliche Diskussion zu führen. Es kann doch nicht sein, dass das Monopol in der Schweiz bei einer SRG ist. Es wird damit argumentiert, dass die Privaten ohne Unterstützungsbeiträg​e nicht bestehen können. Erstens gab es diese Sender auch vor den Unterstützungsbeiträg​en und zweitens ist es ja klar, dass solange die SRG den ganzen Raum für sich beanspruchen kann die privaten Sender nicht überleben können.
Wenn doch der Bedarf an der Übertragung eines Schwing- oder Jodlerfestes besteht, warum meinen Sie, dass dies nur die SRG kann und sonst keiner? Wenn kein Bedarf besteht warum um alles in der Welt soll dies produziert werden?
Ich kann heute bereits die SRG Programme mit Netflix empfangen. Warum sollte dies später nicht gehen? Die SRG kann sogar bei Netflix (oder bei den Gemeinschaftsantennen​abieter) einen höheren Preis verlangen. Wenn die Billag wegfällt, bin ich gerne bereit dafür zusätzliche Fr. 15.-- - 20.-- monatlich für Netflix zu bezahlen, damit die SRG Programme empfangen werden können. Warum nur muss jeder Haushalt in der Schweiz einfach bezahlen ob er die SRG schaut oder nicht?
Wäre ein Gegenvorschlag gemacht worden, würde ich diesen sofort annehmen. Jetzt bleibt mir nur, lassen wir wie es ist oder wir sagen Ja zu No Billag, damit sich endlich etwas ändert. Es bleibt nur ein Ja, denn ich bin überzeugt, dass wir auch so ein tolles Programm zu sehen bekommen. Dies beweisen heute schon Tele Züri etc. mit Ihren politischen Sendungen, dass dies durchaus ein privater auf die Reihe kriegt. Ebenfalls ist es mir recht, wenn wie gestern der Gewerbeverband eine eigene Arena macht, damit auch die Argumente der Befürworter ausgesprochen werden. Die Arena mit Hr. Projer hat doch deutlich aufgezeigt, wohin das führt, wenn die Neutralität nicht gegeben ist. Da ist es mir lieber ich sehe eine Sendung welche von Gewerkschaften oder Gewerbeverband gesponsert ist. Wenn ich nämlich beide Sendungen gesehen habe, kann ich mir auch eine Meinung bilden. Bei der SRG bin ich mir da gar nicht mehr so sicher.


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74%
(19 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 12 Tagen

Seit über 10 Jahren konsumiere ich technisch bedingt keine SRG TV Programme empfangen. Ergo zahle ich für nichts.

Eine Ser­vice-­Pu­blic Debatte wäre ja spätestens nach dem RTVG Abstimmung nötig gewesen, jetzt ist es für mich zu spät.
Zudem verstehe ich unter Ser­vice-­Pu­blic ein Grundangebot an Informationen sicherlich kein Schwing­fest oder Chor­tref­fen. Wenn es Konsumenten gibt für solche Veranstaltungen gibt es auch Konsumenten die bereit sind dafür zu zahlen. Ich bin es definitiv nicht.

Ja zur Abschaffung der Billag-Gebühren



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74%
(19 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 12 Tagen

Die SRG ist schlicht zu mächtig: Sie ist zu wichtig für viele Interessenträger, weil die SRG die perfekte Plattform bietet: Sport, Jodler, Politiker,..... Alles finanziert durch grosszügige Steuern der Allgemeinheit.

Die​ SRG soll sparen und reformieren? Da lachen ja die Hühner!

Wenn das Mediengesetz bedeutet, das neu auch das Internet unter die Kontrolle der SRG gerät: Nein danke.




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